Lothar-Rüdiger LütgeAutor · Philosophie, Religion, Gesellschaft
Cover: Vom Individuum vor Gott zum Kollektiv im Nichts

Vom Individuum vor Gott zum Kollektiv im Nichts

Kunst als Wegbereiter der gesellschaftlichen Transformation

Lothar-Rüdiger Lütge und Matthias Bargholz · BoD · Deutsch

Dieses Buch zeichnet den geistigen Weg des Westens - von der Würde der Person vor Gott bis zur Auflösung des Ich im Kollektiv der Gegenwart. Es zeigt, wie Reformation, Aufklärung und Fortschrittsglaube die Transzendenz verdrängten, wie fernöstliche Ideen das Denken des Westens formten und wie die Kunst - von der Abstraktion bis zur Postmoderne - zur Bühne dieser Entwicklung wurde. Der Mensch, einst als Ebenbild Gottes verstanden, verliert in dieser Dynamik seine Mitte und wird zum formbaren Element einer ideologischen Ordnung. Doch das Buch bleibt nicht bei der Analyse. Es weist den Weg zurück: Nur der personale Gott begründet das ewige, individuelle Ich, nur in Wahrheit, Schönheit und Integrität kann Kunst wieder zu sich selbst finden. Ein leidenschaftliches, tiefgründiges Werk über die geistigen Wurzeln unserer Krise - und über die Möglichkeit einer Erneuerung, die beim Einzelnen beginnt.

Kernthese

Das christliche Menschenbild – das Individuum vor Gott – schließt kollektivistische Totalmodelle aus. Mit Reformation, Aufklärung und Französischer Revolution entsteht ein Vakuum, das politische Zivilreligionen und fernöstliche Ideen der Ich-Auflösung füllen; die Kunst wirkt dabei als Wegbereiterin der Transformation vom Individuum zum Kollektiv im Nichts.

Zentrale Begriffe

  • Individuum vor Gott
  • Personalismus
  • Kollektivismus
  • Zivilreligion
  • Fortschrittsidee
  • Monismus und Anatta
  • Kunst als Wegbereiter
  • Theosophie und Anthroposophie

Themenfeld

Ausgaben

AusgabeISBNShop
Print (Paperback)ISBN 9783819296871bei BoD
E-BookISBN 9783695168972bei BoD

Erhältlich im Buchhandel, bei BoD und bei Amazon.