
Vom Individuum vor Gott zum Kollektiv im Nichts
Kunst als Wegbereiter der gesellschaftlichen Transformation
Dieses Buch zeichnet den geistigen Weg des Westens - von der Würde der Person vor Gott bis zur Auflösung des Ich im Kollektiv der Gegenwart. Es zeigt, wie Reformation, Aufklärung und Fortschrittsglaube die Transzendenz verdrängten, wie fernöstliche Ideen das Denken des Westens formten und wie die Kunst - von der Abstraktion bis zur Postmoderne - zur Bühne dieser Entwicklung wurde. Der Mensch, einst als Ebenbild Gottes verstanden, verliert in dieser Dynamik seine Mitte und wird zum formbaren Element einer ideologischen Ordnung. Doch das Buch bleibt nicht bei der Analyse. Es weist den Weg zurück: Nur der personale Gott begründet das ewige, individuelle Ich, nur in Wahrheit, Schönheit und Integrität kann Kunst wieder zu sich selbst finden. Ein leidenschaftliches, tiefgründiges Werk über die geistigen Wurzeln unserer Krise - und über die Möglichkeit einer Erneuerung, die beim Einzelnen beginnt.
Kernthese
Das christliche Menschenbild – das Individuum vor Gott – schließt kollektivistische Totalmodelle aus. Mit Reformation, Aufklärung und Französischer Revolution entsteht ein Vakuum, das politische Zivilreligionen und fernöstliche Ideen der Ich-Auflösung füllen; die Kunst wirkt dabei als Wegbereiterin der Transformation vom Individuum zum Kollektiv im Nichts.
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Ausgaben
| Ausgabe | ISBN | Shop |
|---|---|---|
| Print (Paperback) | ISBN 9783819296871 | bei BoD |
| E-Book | ISBN 9783695168972 | bei BoD |
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